{"id":111,"date":"2024-11-01T17:04:33","date_gmt":"2024-11-01T17:04:33","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:10003\/?p=111"},"modified":"2024-11-01T20:58:15","modified_gmt":"2024-11-01T20:58:15","slug":"von-menschen-die-ihren-beruf-lieben-und-den-chancen-die-sich-fuer-uns-alle-daraus-ergeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hellwage-kommunikation.de\/en\/von-menschen-die-ihren-beruf-lieben-und-den-chancen-die-sich-fuer-uns-alle-daraus-ergeben\/","title":{"rendered":"Von Menschen, die ihren Beruf lieben und den Chancen, die sich f\u00fcr uns alle daraus ergeben"},"content":{"rendered":"<p>\u201eWas wenn doch&#8230;\u201c Dieses Zitat aus einem Song des genialen Klavierkabarettisten Bodo Wartke klebt auf meinem Laptop. Es soll mich t\u00e4glich daran erinnern, dass man seine Tr\u00e4ume nicht aufgeben sollte, blo\u00df, weil sie sich nicht realisieren lassen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wartke tr\u00e4umt in seinem Lied von einer Welt, in der jeder tut, was er liebt \u2013 auch beruflich. Die Menschen w\u00e4ren dann nicht nur gl\u00fccklich, sondern auch produktiv, so ist er \u00fcberzeugt:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir alle w\u00fcrden einen Beruf aus\u00fcben<br>Den wir wirklich gern tun und von ganzen Herzen lieben<br>Die gute Laune w\u00fcrde steigen ganz egal wohin man guckt<br>Und ganz nebenbei auch das Bruttosozialprodukt<br>Und wie sch\u00f6n ist es wenn man bei einem Menschen erkennt<br>Er brennt f\u00fcr was er tut und ist in seinem Element<br>Und wie sch\u00f6n ist es sich mit solchen Menschen zu umgeben<br>Die f\u00fcr das was sie tun leben<br>Ich glaube, dass ist echt das Sch\u00f6nste was es gibt<br>Wenn man das was man tut, leidenschaftlich liebt<br>Man tut damit sich nicht nur selbst einen Gefallen<br>Sondern, letzten Endes, allen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Jeder von uns hat etwas, das ihn inspiriert, etwas, das er gerne tut, ohne auf die Uhr zu schauen. Doch aus irgendeinem Grund machen die wenigsten diese Berufung zu ihrem Beruf. Wir lernen: \u201eErst die Arbeit, dann das Vergn\u00fcgen\u201c. &nbsp;Dagegen singt Bodo Wartke an:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Erst die Arbeit dann das Vergn\u00fcgen<br>Diesem Dogma br\u00e4uchten wir uns nicht mehr f\u00fcgen<br>Denn das Vergn\u00fcgen f\u00e4nge ja dann<br>F\u00fcr uns direkt schon bei der Arbeit an<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Genau deshalb arbeite ich so gern mit Wissenschaftler:innen und Technologieentwicklern zusammen \u2013 Menschen, die sp\u00fcrbar f\u00fcr das brennen, was sie tun. Bei ihnen erlebe ich diese Leidenschaft, diesen besonderen Funken, der ihre Augen leuchten l\u00e4sst, wenn sie \u00fcber ihre Arbeit sprechen. Ihre Begeisterung ist ansteckend und inspirierend, denn sie forschen und entwickeln nicht nur f\u00fcr das n\u00e4chste Paper oder F\u00f6rderprojekt, sondern weil sie ein Ziel vor Augen haben und tief in ihrem Inneren an den Sinn dessen glauben, was sie tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei entstehen wissenschaftliche Erkenntnisse selten ohne Zweifel. Zweifel sind der Kern der wissenschaftlichen Methode: Jeder Hypothese liegt die M\u00f6glichkeit des Irrtums zugrunde. Auch wenn Zweifel oft als Hindernis wahrgenommen werden, sind sie ein entscheidender Motor f\u00fcr die Forschung. Ohne Zweifel w\u00fcrden Wissenschaftler nicht nach alternativen Erkl\u00e4rungen suchen oder Theorien immer wieder auf den Pr\u00fcfstand stellen. \u201eWas, wenn doch?\u201c ist die Frage, die zu v\u00f6llig neuen Dankans\u00e4tzen und so manchmal zu bahnbrechenden Entdeckungen f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ingenieure und Entwickler fragen sich st\u00e4ndig: \u201eWird das funktionieren?\u201c, \u201eK\u00f6nnen wir die Sicherheit garantieren?\u201c, \u201eSind die Auswirkungen auf die Umwelt vertretbar?\u201c Diese Fragen sind wichtig, aber sie k\u00f6nnen auch zu einer l\u00e4hmenden Technologie- und Wissenschaftsskepsis f\u00fchren, bei der Innovationen aus Sorge um die Folgen nicht weiter verfolgt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kunst besteht darin, die Balance zu halten. Zu viel Zweifel kann l\u00e4hmen; zu wenig Zweifel f\u00fchrt m\u00f6glicherweise in die falsche Richtung. Eine wichtige Rolle spielt hier die Vermittlung von Vertrauen. Vertrauen in die Wissenschaft und die Wissenschaftler:innen einerseits und in die gesellschaftlichen Strukturen, die helfen, Unsicherheiten zu bewerten und zu bew\u00e4ltigen, andererseits. Vertrauen und Zweifel sind keine Gegens\u00e4tze \u2013 sie erg\u00e4nzen sich. An dieser Schnittstelle sehe ich meine Aufgaben als Kommunikatorin angesiedelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die N\u00e4he zu Menschen, die Wissenschaft und Innovationen vorantreiben, gibt meiner eigenen Arbeit eine besondere Energie und Bedeutung. Wenn sich wissenschaftliche Expertise mit echter Begeisterung paart, entstehen Ideen und L\u00f6sungen, die unsere Welt bereichern und ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Es ist ein Geschenk, sich t\u00e4glich mit Menschen zu umgeben, die f\u00fcr ihre Arbeit brennen \u2013 und die mir immer wieder zeigen, wie wertvoll es ist, den eigenen Leidenschaften zu folgen. So, wie auch ich es getan habe, als ich mich mit Hellwage Kommunikation selbst\u00e4ndig gemacht habe. Kann sein, dass es nicht klappt mit meinem eigenen Business. Aber was wenn doch?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Song von Bodo Wartke zum Anschauen und -h\u00f6ren: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rRy_Fhr6j2Y\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rRy_Fhr6j2Y<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWas wenn doch&#8230;\u201c Dieses Zitat aus einem Song des genialen Klavierkabarettisten Bodo Wartke klebt auf meinem Laptop. 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